Segeln genießen - Gemeinschaft erleben 

die Vorteile unserer Gemeinschaft liegen klar auf der Hand:

     °     entstandene Freundschaften

     °     Hilfsbereitschaft untereinander

     °     Geselligkeit bei unseren Veranstaltungen

     °     unkomplizierter Umgang miteinander

Das Jahr 2016 – das Jahr "danach" - neue Perspektiven

Nach einem von der IDM der OK-Jollen geprägten Jahr 2015 könnte man annehmen, dass sich das Jahr 2016 im Vergleich eher bescheiden zeigte. Doch da Stillstand ganz sicher keine Leitlinie ist, gab es erneut viele Projekte und Aufgaben, die das Jahr 2016 nicht langweilig werden ließen. Eine der Absichten der OK-IDM war, den OK-Pokal und den Schwielowsee wieder in den Fokus der OK-Segler zubekommen. Da aber in 2016 zum Ok-Pokal nur zwei Anmeldungen vorlagen, wurde die Überlegung geboren, die OK´s und die Finn-Dinghys gemeinsam im Herbst 2017 an den Start gehen zu lassen. Dass wir uns weiterhin mit der OK-Klasse verbunden fühlen, konnten wir bei der Ausrichtung des OK-Matchraces im November 2016 unter Beweis stellen. 16 Starterinnen und Starter waren der Einladung zu diesem Event gefolgt. Leider waren die Beteiligungen an der Vereinsregatta und der Mittwochsregatta nur gering besucht, was eventuell auf den fehlenden Funktionär für den Bereich Sport zurückzuführen ist. Es fehlt jedoch an Mitgliedern, die langfristig und verlässlich Aufgaben übernehmen. Daher ist es unser Ziel immer mehr Mitglieder beharrlich in das Mitwirken für die Gemeinschaft einzubeziehen und zum Mitgestalten aufzufordern. Nicht immer gelingt es, Projekte umzusetzen. So scheiterte der Versuch, das Jugendgebäude neu zu bauen an der nach wie vor komplizierten Eigentumsstruktur unseres Grundstückes. Es bleibt unsere Aufgabe an diesem zähen und langwierigen Prozess dran zu bleiben, um damit auch zukunftsweisende Bauvorhaben sicher umsetzen zu können.

 

Für unsere Jugend lohnt sich fast jede Investition. Die nun liebevolle Renovierung des Jugendraumes und die Anschaffung eines Schlauchbootes für den Trainings- und Regattabetrieb sind prägende Beispiel des Jahres 2016. Allein für die Klasse der 420er wurde ein vereinsübergreifendes Training im Revier ins Leben gerufen. Speziell dafür wurde ein Landestrainer eingestellt, welcher revierübergreifend finanziert wird. Nicht allein nur für den Jugendbereich ist dieser Prozess bedeutsam. Er fördert und fordert die Intensivierung der Zusammenarbeit in unserem Revier. Die ersten Erfolge konnten wir bei der SGS-Regatta im Frühjahr erleben. 37 Kinder und Jugendliche haben am ausgeschriebenen Trainingslager teilgenommen, davon gehörten 17 Teams der 420er Klasse an. Und zum Abschluss des Jahres hat die Klasse der 420er ein Trainingslager in Italien besucht. In der Jugendrangliste der 420er konnten sich Karen Fischer und Nicolas Pohl von 198 Wertungen den Platz 115 sichern. Nach zwei Auswärtsregatten qualifizierten sich die beiden für die Teilnahme an dem Qualifikationsfinale für die Europameisterschaft und den Internationale Deutsche Jüngstenmeisterschaften (IDJM) in 2017. Nach den Sommerferien wurde die SGS zum Stützpunkt der Optimisten gekürt. Auch hier werden die schon erfahrenen Kinder und Jugendlichen durch einen Landestrainer vereinsübergreifend trainiert. Durch das vereinsübergreifende Training soll die Qualität des Segelsports mit mehr Spaß am Segeln erhöht werden. Ein Basistraining mit Opti- und 420er-Einsteigern wird durch die ehrenamtlichen Trainer bei der SGS abgesichert. Durch das Zusammenlegen der Trainingsgruppen aus den Revier war das Hallentraining mehr als gut besucht. Das Trainingslager in Werder war wieder Anlaufpunkt für alle Vereine und auch im Jahr 2016 wieder mehr als gut besucht und kam bei 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an seine Grenze. Viele Kinder und Jugendlichen konnten ihren Jüngstensegelschein absolvieren. Im Herbst fand ein als Jugendevent ein Halloween-Treffen statt, mit Trainingseinheiten, Filmeabend, Nachtwandern und ein Nachsegeln. Im November wurde die Messe "Sport und Fun" revierübergreifend von ca. 30 Teilnehmern besucht. Die Entwicklung des Jahres 2016 hat einfach viele neue Möglichkeiten geschaffen, die unsere Kinder und Jugendlichen nutzen können. Sei es leistungsbezogenes Training oder einfach nur mehr Spaß am Segeln durch umfangreichere Trainingsmöglichkeiten.

 

Bei den Senioren zeigte sich im Bereich des Fahrtensegelns eine etwas auffällige Schwerfälligkeit. Dabei ist jeder, der nur einmal die Festmacher vom Steg löst, schon mittendrin im Geschehen und fördert unseren Vereinszweck. Aber erst das Dokumentieren dieser Aktivitäten liefert den Nachweis, für uns selbst und für die Öffentlichkeit, dass wir unseren Sport aktiv betreiben. Durch die beiden Fahrtenobleute Hans-Adolf Ullner und Siegfried Fischer konnten mit viel Ausdauer und Akribie insgesamt 96 Fahrtenbücher abgerechnet werden. Darunter alleine 17 aus dem Jugendbereich. Das war rekordverdächtig und ein gutes Ergebnis durch deren beider bemerkenswertes Engagement. Petra Prang belegte mit stolzen 4379 Pkt. den 1. Platz gefolgt von Andreas Patzwald mit 1733 Pkt. und den 3. Platz belegte Hartmut Prang mit 1379 Pkt. 2016 war für die SGS auch wieder ein Wahljahr. Die bisherigen Vorstandsmitglieder stellten sich wieder zur Wahl. Jan Fischer, Jürgen Wisniewski, Jürgen Schütte, Hauke Pippig und Ronald Schulz. Für die Kultur- und Traditionspflege konnte Ute Kanter gewonnen werde. Den Posten für die Öffentlichkeitsarbeit wurde durch Angela Walles besetzt. Bei der Wahl der Kassenprüfer konnten wir Cornelia Kirsch und Sven Dehnel neu in die Reihen aufnehmen.

 

Bei den kulturellen und traditionellen Gemeinschaftsveranstaltungen gab es auch in 2016 die gewohnten Highlights. Dabei musste die Winterwanderung auf Grund von Dauerregen ins Klubhaus zu Kaffe und Kuchen verlegt werden. Zum Kulturspaziergang wurden wir ebenfalls auf Wetterfestigkeit getestet. Monika Schulz organisierte einen Ausflug zum Baumwipfelpfad in Beelitz Heilstätten. Zur Frühjahrsregatta waren wir engagierte Gastgeber mit dem besonderen Blick auf die Qualität der Veranstaltung. Auch zum Sommerfest konnte Ute Kanter die Mitglieder für ein selbst kreiertes Buffet gewinnen. So war unser selbst aufgestelltes Buffet ein Gedicht und dabei doch so einfach. Zum Oktoberfest konnte Dieter Kober 70 hungrige Mäuler mit frisch geräucherten Forellen stopfen. Bei der Menge eine logistische Meisterleistung. Zur altbewährten Herbstfahrt lockte uns Bernd Finder nach Werde zum Eisbeinessen. Zur Weihnachts-Versammlungs-Feier hat Astrid Hegenbart zusammen mit einigen Weihnachtswichteln das Klubhaus liebevoll dekoriert, so dass es ein gemütlicher Jahresabschluss gewesen ist.

 

Bei der Öffentlichkeitsarbeit in 2016 wurde Neues eingeführt. Zum einen kann ein neuer Flyer für die Mitgliederwerbung in Umlauf gebracht werden und zum Anderen wurde der SGS-Newsletter geboren. In ihm werden alle Aktivitäten außerhalb der aktuellen Kalendertermine durch kurze Beiträge festgehalten, um auch das Backroundgeschehen der Mitglieder in den Vordergrund zu holen. Er soll quartalsmäßig erscheinen. Ein für die Mitgliedern zusammengestelltes Webteam bastelt an einem neuen Webauftritt der SG Segeln Potsdam. Alles unterliegt immer einer steten Veränderung. So auch unsere Homepage. Auch auf Facebook hat die SGS ihren Auftritt. Hauptsächlich wird er durch den Jugendbereich gelebt. Und auch der Minister für Arbeit und Soziales hat in 2016 wieder sein Zepter geschwungen. Es wurde sich verstärkt der Jugendhalle gewidmet. Zum einen wurde die Dachhaut erneuert, welche in die Jahre gekommen ist. Und die Giebelwand zur Wasserseite wurde mit Lerchenholz verkleidet. Auch das Dach von der Garderobe wurde neu eingedeckt. Der T-Steg-Belag wurde im Bereich des Kopfes erneuert. Die Außenbeleuchtung wurde größtenteils auf LED-Leuchten umgestellt. Alle Feuerlöscher wurden gewartet und in Stand gesetzt. Alle technischen Geräte für die Slipparbeiten wurden gewartet und erhielten die notwendigen Prüfsiegel.