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Der Pfingstpokal in Röbel – eine Auswärtsregatta aus Elternsicht

Pfingspokal 1Pfingsten – ein langes Wochenende und das Ganze ohne Segeln? Die 420er hatten Deutsche Meisterschaften in Kiel, gut oder auch nicht gut. Die Qualifikation hatten Karen und Nic erreicht, jedoch riet Trainer Jan noch davon ab. Und nun? Scharmützelseewoche ist nur noch für die Finn, Kontiki-Rennen – wofür, wenn keiner da ist? So gingen die Diskussionen hin und her, bis es hieß, wir fahren nach Röbel. Auf der Müritz zu segeln, ist doch mal eine neue Herausforderung, die angesagten Temperaturen zu Pfingsten allerdings auch. Nachdem Röbel beschlossene Sache war, ging es ans vorbereiten. Ein Wochenende Zelten ist wie drei Wochen mit dem Boot in Urlaub fahren. Nachdem alles verstaut und „Bamboocha“ verpackt war, ging es am späten Freitagnachmittag durch den Pfingstreiseverkehr Richtung Röbel. Fünf Minuten vor der Angst kamen wir an, unterschreiben noch schnell den Haftungsausschluss und hatten unseren Platz zum Zelte aufbauen. Während Karen und Nic damit beschäftigt waren das Boot segelklar vorzubereiten, kämpften wir mit Zeltstangen, Heringen, Luftmatratzen und gleichzeitig mit dem Aufbau des Grills, denn essen wollten wir ja auch noch. Die Zelte standen, der 420er war für den nächsten Morgen segelklar und auch unser Abendbrot - mit Taschenlampe gegrillt - schmeckte.

 

Pfingspokal 2Nach einer frostigen Nacht frühstückten wir im herrlichen Sonnenschein und gut windgeschützt. Gestärkt für den Tag mit Proviant im wasserdichten Sack hieß es für die beiden nach der Steuermannsbesprechung raus auf die Müritz bis zur Zeltplatzspitze von Gotthun, denn dort war das Regattarevier für alles über Cadet. Während wir an Landgebliebenen krampfhaft versuchten ein Boot zu bekommen, mit welchem man bei Windstärke 4 auch noch auf der Müritz fahren kann, kamen die ersten gekänterten Boote schon wieder zurück. Erleichtert, dass Karen und Nic nicht dabei waren, beschlossen wir, uns an Land ein Plätzchen zu suchen, um das Geschehen zu beobachten. Mal wieder das Fernglas vergessen und kalt war es auch. Wieder im Hafen warteten wir nun voller Ungeduld. Alle Boote kamen rein – nur unsere Kinder fehlten. Hat man sie draußen vergessen? Endlich kamen auch die beiden, völlig fertig, durchgefroren, aber glücklich. Mit Stolz erzählten sie uns von der Welle, die für beide vollkommen ungewohnt war, dass das Wasser nur so ins Gesicht gespritzt ist, dass sie der einzige 420er waren, der alle drei Wettfahrten durchgesegelt ist. Nach dem umziehen erwarteten die Beiden aufgeregt die Zwischenergebnislisten, da die 420er an diesem Tag nach Yardstick Jolle gewertet wurden, wussten Sie nicht, welchen Platz sie belegt hatten. Stolz darüber, dass vor ihnen nur ein 30qm Jollenkreuzer lag, ging es dann zum Essen und danach in die Zelte.

 

Am Sonntag wurde dann auch noch der Pfingstpokal ausgesegelt. Das ist eine eigenständige Regatta während der Regatta. Die einzige Wettfahrt an diesem Tag war eine Langstreckenwettfahrt. Pfingspokal 3Für unsere beiden hieß es, einen kühlen Kopf bewahren, denn die 420er wurden nun doch extra gewertet. Die große Rechnerei begann am Frühstückstisch. „Wenn eine Wettfahrt gestrichen wird, dann könnten wir es noch schaffen Erster zu werden.“ Voll Motivation fuhren die beiden an den Start. Der Wind hatte noch aufgefrischt und zu allem Überfluss gab es kurze kräftige Schauer, was speziell unser Problem war, denn wir wollten gern die Sachen und Zelte trocken in die Autos packen, was wir auch fast geschafft haben. Ein wenig ernüchtert kamen unsere beiden dann reingesegelt. Es hat nicht gereicht, die beiden Mädels vom Röbeler Segelverein haben sich den ersten Platz geholt. Sie sind zwar Punktgleich, aber halt nur zweiter, was wir Eltern als eine supertolle Leistung honoriert haben. Aber wer wäre nicht gern Erster? Nach der Siegerehrung ging es dann endlich Richtung Heimat. Den 420er noch schnell in Werder abgeladen für die nächste Regatta und dann ab nach Hause. Und hier hieß es – Chaos wieder sortieren und in den Griff bekommen.

Inga P., Mutter von 420 Zeichen- Crew

Ansegeln 2016

image005Am Sonntag dem 01.05.2016 feierten alle SGS Mitglieder zusammen das alljährliche Ansegeln. Nach einer kurzen Ansprache am Fahnenmast und der Taufe des neuen Schlauchbootes, welches den jungen Seglern zu gute kommt, auf den Namen "Sailor's Rocket", konnte auch endlich mit dem Segeln los gelegt werden. Für die Hungrigen und Durstigen wurde ebenfalls ausreichend gesorgt. Alles in allem können wir auf einen sehr schönen Tag zurückblicken.

Jonas und Anton, Opti schmal

Wannseepokal 2016

IMG 1764Die fast schon sommerlichen Temperaturen der vergangenen Woche waren an diesem Wochenende, 23.4./24.4.2016, sofort vergessen. Stattdessen kamen die Erinnerungen an den Winter wieder hoch. Hagel, Graupelschauer und 6°C Lufttemperatur. 

Dennoch hielten die neun 420er-Crews aus dem Potsdamer Revier, zusammen mit allen anderen Teilnehmern, den widrigen Bedingungen stand und segelten tapfer das vorgegebene Programm ab. Wir alle konnten wieder viele und neue Erfahrung sammeln.

Nicolas und Karen,420 Zeichen- Team

Die Saison 2016 geht an den Start.

Hurrah, es ist mal wieder soweit. Viele Boote und natürlich die „Segler“ der Jugend kehren zurück in ihr Element, zurück an den Steg, zurück ins Wasser und raus auf den See.

 

1461854563669Die fleißige Jugend der Sportgemeinschaft Segeln Potsdam e. V., engagierte Eltern, fleißige Helfer und alte Hasen haben sich für diesen sonnigen Frühlingstag viel vorgenommen. Nicht nur die Boote müssen flott gemacht und ins Wasser gelassen werden, nein auch der Jugendraum soll verschönert und in frischem Farbenglanz erstrahlen.

 

Hier haben schon meine Eltern ihre Segeljugend verbracht erzählt mir Robert, danach ich und jetzt der Nachwuchs, Klasse. Karen, Simon, Florian, Hans und Nicolas und Anton haben sich im Vorfeld Gedanken gemacht wie es werden soll. Jetzt geht’s los. Hauke der Leiter der Jugendgruppe macht eine Ansage, damit wir vorankommen. Die Mädel´s machen die kreativen Malerarbeiten, die Jungs die Boote flott – los geht´s.

 

Alle scheinen Spaß zu haben, einige müssen sich erst zurechtfinden. Wo ist der Sprit für die Motoren? Wo soll die Segelnähmaschine hin? Wo liegen die Segel und wie baut man das gleich nochmal zusammen? Wie holt man das Trainerboot von den Böcken? Alle müssen mit anpacken und kommen ins Schwitzen. Alte Schätze kommen zum Vorschein, in den Bootsschuppen riecht es herrlich nach Lack und altem Holz. Für viele ein Traum.. und für die Jüngsten wird vielleicht ein Grundstein gelegt, eine Erinnerung die durchs Leben begleiten wird. Zwischendurch sind die Kids am Schuften und natürlich auch Quatsch machen - klar die Farbe landet überall nur nicht an der Wand - Nein nur ein Spaß von mir!

 

GruppenbildEine Pause ist längst überfällig, da kommt es gerade recht, dass Hauke vorgedacht und vor allem, Alex vorgekocht haben. Leckerer Gulasch und Kuchen stehen bereit, alle helfen beim Tisch decken und hauen richtig rein. Die Stimmung ist dufte auch wenn noch viel Arbeit vor uns liegt. Nun muss aber noch der Name für das neue rote super Trainerboot, die neueste Anschaffung des Vereins, gefunden werden. Viele tolle und auch alberne Namen sind eingegangen. Es wird also herzlich gelacht und beschlossen. Aber in diesem Bericht wird noch nichts verraten!

 

Am 1. Mai ist feierliche Bootstaufe – ein riesen Spaß. Natürlich auch Ansegeln. Kommt alle vorbei! Die Sonne lacht und die ersten Boote fahren aufs Wasser raus – das muss noch sein, sagen die Kids. Eine Belohnung für die viele Arbeit. Hauke sagt „Wahnsinn – ich hätte nicht gedacht, dass wir heute so viel schaffen – Vielen Dank“

 

Der Tag neigt sich langsam dem Ende und für die Schule am Montag muss zumindest noch der Ranzen gepackt oder ein Vortrag geübt werden. Alle sind geschafft aber irgendwie happy, auch wenn noch eine Menge Arbeit übrig bleibt und die vielen neuen Ideen noch lange nicht alle umgesetzt sind. Und die eine oder andere will vielleicht auch noch kreativ sein und das eine oder andere noch verschönern…  Hauke sagt: "Klar machen wir!"

Karsten Mielitz - Potsdam, 18.04.2016

9. Berliner Hochschulmeisterschaft der Uni-Jollen auf dem Zeuthener See (Wassersportzentrum Schmöckwitz)

IMG 20150628 WA0008 bUm kurz nach 11.00 Uhr ging es für die 21 Crews endlich los! Als Teil der B-Fleet gelangen uns bei bedecktem Himmel und drei Beaufort am ersten Ausscheidungstag vier wundervolle Rennen. Nach einem knappen zweiten und einem ersten Platz konnten wir uns eine etwas schwächere zweite Runde (5. und 7. Platz) leisten und starteten als Gruppenzweiter am Finaltag in der Golden Fleet. Während nun sonniges Wetter und heiße Temperaturen für ausgelassene Stimmung sorgten, bereitete uns der schwache und häufig drehende Wind große Sorgen und wirbelte das Tableau des Vortages gehörig durcheinander. Am Ende der vier Rennen (mit drei 5. und einem 2. Platz) konnten wir jedoch mit Gesamtrang sechs und drei Punkten Abstand auf die Gesamtführenden mehr als glücklich sein!

 

Hauke und Florian