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Oktoberfestpreis der 420er mit Ausscheidung für EM und JEM

Oktoberfestpreis Bild 1Eigentlich war ja schon alles Routine, Boote verpacken und verladen, aber zu einer Regatta schon Donnerstag früh los fahren, wenn alle anderen zur Schule gehen, war dann doch mal was anderes. Munter und gut gelaunt trafen wir uns am 15.09.2016 um 8.00 Uhr auf dem Gelände des Potsdamer Segelverein um gemeinsam zum Starnberger See zu fahren. Der Verbandsbus wurde schnell beladen, der Hänger angehängt und dann ging es los. Die lange Fahrt vertrieben wir uns mit diversen Spielen.

 

 

Nach gut sieben Stunden Autofahrt sind wir beim Deutschen Touring Yacht-Club (DTYC) angekommen und bauten die Boote auf,Oktoberfestpreis Bild 3 danach ging es weiter nach Gauting, wo sich unsere Unterkunft befand. Beim Essen besprachen wir den morgigen Tag und sind dann zeitig in den Zimmern verschwunden. Freitag, der erste große Tag dieser Regatta. Die Aufregung stieg, denn bisher haben wir noch nie an so einer Regatta teilgenommen. Aus ganz Deutschland und Österreich kamen die 420er-Segler. Wir wurden in zwei Startgruppen eingeteilt, wobei wir Brandenburger zusammen in einer Gruppe starten sollten. Nur der Wind ließ auf sich warten. Bei Sonnenschein und aalglatter See hieß es nun warten, warten, warten, …bis plötzlich …. von jetzt auf gleich Schaumkämme auf dem Starnberger See waren.

 

Oktoberfestpreis Bild 2Der erste Start…in unserer Gruppe lagen wir gar nicht so schlecht, immerhin hatten wir an der ersten Tonne noch den 23. Platz. Und dann setzte der Regen ein und der Wind war weg. Die Wettfahrt wurde abgebrochen und für den ersten Regattatag war es das dann auch. Na gut, es gibt ja noch zwei Tage an denen acht Wettfahrten gesegelt werden können. Am Samstagmorgen waren die Wetterprognosen äußerst bescheiden. Der Blick aus dem Fenster – grau und nass. Dauerregen war angesagt mit 10 Knoten, in Böen 21 Knoten. Puh, das sind ja Aussichten und dann auch noch fünf Wettfahrten heute. Pünktlich ging es aufs Wasser, auch heute waren alle Brandenburger Boote in einer Startgruppe. Zwar sind wir schon die eine oder auch andere Rangliste mit großem Starterfeld mitgesegelt, jedoch hatten wir hier mächtig Respekt, denn in unserer Startgruppe segelten schließlich auch die Vizeeuropameister und die besten 420er-Segler Deutschlands mit. Nach den fünf Wettfahrten des Tages ging es endlich an Land.

 

Oktoberfestpreis Bild 4Durchgefroren, hungrig und fix und fertig machten wir uns auf in unsere Unterkunft, um erst einmal heiß zu duschen, bevor es zum Essen ging. Gleich danach verschwanden wir wie von Geisterhand in den Betten. Sonntag - und der Wecker klingelte noch früher, denn um zehn Minuten vor acht sollten wir alle mit unseren Sachen am Bus sein, schließlich mussten wir die Zimmer räumen. Nach einem kurzen Frühstück ging es bei Nieselregen wieder zum DTYC. Heute standen noch drei Wettfahrten auf dem Plan. War der Wind auch nicht mehr ganz so üppig, kroch der Nieselregen in die Glieder. Jan Sternberg hatte heute eine besondere Aufgabe, denn ein Boot von uns war in der anderen Startgruppe. Heute hatten wir persönlich mit der dritten Wettfahrt auch unsere beste Wettfahrt von diesem Wochenende. An Land angekommen, hingen bereits die Ergebnislisten aus. Nun hieß es Boote verpacken und verladen, Siegerehrung und dann ab auf die Autobahn.

 

Für uns beide war an diesem Wochenende der Lerneffekt sehr groß und wir sind schon gespannt, wie wir uns dann mit unseren neuen Segeln bei der IDJM in Medemblik schlagen werden.

 

 Nicolas und Karen,420 Zeichen- Team

Trainingslager in Werder 2016

Vom 23.07 bis 29.07 haben wir uns bei der SV Einheit Werder zum Trainingslager getroffen. Teils wurden die Boote über die Straße getrailert, teils von Hauke übers Wasser dort hin geschleppt. Am ersten Tag waren wir bis mittags beschäftigt, Zelt und Boote aufzubauen und wurden in die Gruppen eingeteilt. Am Nachmittag haben wir bereits das erste Training absolviert. Unterwegs waren 420er, Cadets, Opti A und B und eine Gruppe Opti C, in der wir gesegelt sind. In der Opti C Gruppe waren sogar Kinder dabei, die erst ein oder zweimal zuvor gesegelt sind. Das Küchenteam hat uns super versorgt, denn Hunger hatten wir alle, wenn wir vom Training zurück gekommen sind.
An den ersten zwei Tagen war recht wenig Wind, sodass die Segelstunden auch immer wieder von erfrischenden Kenterübungen unterbrochen wurden. Mittwoch und Donnerstag gab es abends auch gewittrige Schauer. Die Regenzeit wurde dafür mit Theorietraining überbrückt. Manche Teilnehmer konnten auch den Jüngstensegelschein machen. Am Donnerstag und Freitag liefen die Wettfahrten der Abschlussregatta, bei der jeder Segler sein Können unter Beweis stellen konnte. Außerdem fand noch ein kleines Neptunfest statt, bei dem einige Kinder und sogar ein Trainer auf ihre maritimen Namen getauft wurden.
Das Trainingslager endete mit der Siegerehrung und tollen Preisen. Jeder erhielt ein T-Shirt als Andenken. Danach klang die gelungene Woche mit einem Grillfest aus, bei dem Trainer, Trainierte und Eltern gemütlich zusammen saßen. Gern kommen wir im nächsten Jahr wieder. Ein Lob von unserer Seite an alle Organisatoren und Betreuer.

Jenna und Jolina, Opti schmal-C

17. Jüngstenregatta der Potsdamer Segelvereine

Ein frischer Wind aus West mit steifen Böen und ein sorgenvoller Blick der alten Hasen am Steg zum Himmel. Heute starten die Jüngsten in der Klasse Opti B und C. Die Segel flattern laut im Wind doch die Jungs und Mädels sind ganz entspannt, wissen was sie zu tun haben und lassen sich nichts anmerken.

 

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Klar ein bisschen aufgeregt sind alle – ich will aber nicht letzter werden hört man unter anderem. Doch Jana und Hauke, unsere Jugendtrainer der SGS Potsdam, haben alles im Blick und beruhigen die Gemüter liebevoll und schnell. Für Jolina, Anton, Jonas, Jenna und Melina ist es das erste Mal und als es losgeht, ist die Verwirrung erst mal groß. Aber die Segelfreunde vom PSV haben alles gut organisiert und schon bald weiß jeder wo die Reise hingeht.

 

IMG 20160709 WA00111Jetzt wird auch allen klar, worum es beim Training geht  und es fallen strenge Kommandos. Es geht zur Sache! Hier und da kentert ein Boot, es gibt auch Tränen und auch klaren Ansagen, die manchmal nicht schmecken.

 

Doch der Erfolg am Ende macht alles wieder wett. Lachende Gesichter gibt’s,  als alle wohlbehalten durchs Ziel segeln und die Pokale und Urkunden übergeben werden. Unsere Jüngsten müssen sich nicht verstecken, haben gute Plätze errungen und sind wohl behalten im Heimathafen der SGS Potsdam eingelaufen.

 

Well done, weiter so! Karsten M. Vater von Opti schmal-C Segler

windiges Samstagssegeln

Am nächsten Samstag findet die Einsteigerregatta statt. Dafür hat Hauke mit uns ein Sondertraining gemacht. Es war anstrengend aber auch spaßig, lustig und mühsam.  Jenna fand es beängstigend, die Winde so hart und schroff zu erleben wie sie eben sind.

Windiges Segeln
Man musste sehr aufpassen was Hauke erklärt. Ich fand es war mit mehr Wind mehr Spaß als an anderen Trainingstagen.

Jolina und Jenna, Opti schmal-C

10. Berliner Hochschulmeisterschaft der Uni-Jollen auf dem Zeuthener See (Wassersportzentrum Schmöckwitz)

2016HochschulcupAm vergangenen Samstag war es wieder soweit. 21 Crews bewarben sich um die Jubiläumskrone der 10. Berliner Hochschulmeisterschaft der Uni-Jollen. Als Teil der A-Fleet gelang es uns bei satten drei Beaufort (Böen 5) schnell, mit vier Siegen in den ersten vier Läufen das restliche Feld zu distanzieren. Erst als am späteren Nachmittag, als strahlender Sonnenschein und stark abgeflauter Wind bereits die abendliche Beachparty einläutete, zeigte sich mit einem dritten Platz im letzten Lauf, dass auch wir an diesem Tag nicht unschlagbar waren. Nach ausgelassener Abendgestaltung brach schließlich der Finaltag an: und wir waren als Kopf der Gold-Fleet in der Pole-Position für den Gesamtsieg. Anspruchsvoll machte es nun eine Verschiebung des Regattafeldes auf den südlicheren Teil des Zeuthener Sees, wo häufig drehende Windverhältnisse aber auch schwächere zwei Beaufort uns tiefe Sorgenfalten auf die Stirn trieben. Schnell wurde uns klar, dass zwei Jung-Medizinerinnen heute einfach die besseren Winde erwischt hatten. Nach einem dritten und zwei zweiten Plätzen waren wir daher umso glücklicher, dass wir es bis zum Ende spannend halten und uns - mit einem Punkt Rückstand – die Vizemeisterschaft sichern konnten!

 

Hauke und Florian